Frauenherzen schlagen anders - Hot Topics 2026

Frauenherzen schlagen anders - Hot Topics 2026

Referentinnen

Dr. med. Katrin Schaudig

Dr. med. Anneliese Schwenkhagen

Prof. Dr. med. Sandra Eifert

Geht es bei Frauen um Gesundheitsrisiken, dann stehen oftmals Krebserkrankungen wie Brustkrebs im Vordergrund. Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden bei Frauen immer noch unterschätzt, dabei sind diese Erkrankungen mit über 180.000 Sterbefällen im Jahr 2021 die häufigste Todesursache bei Frauen. Am häufigsten starben Frauen an der koronaren

Herzkrankheit (KHK) mit über 52.200 Sterbefällen (2021), darunter rund 18.000 am Herzinfarkt, der längst keine „Männerkrankheit“ darstellt. Was Frauenherzen so besonders macht, zeigt sich am Beispiel Herzinfarkt: Bei Frauen kommt es häufig vor, dass der typische Brustschmerz als Hauptsymptom des Herzinfarkts nicht im Vordergrund steht. Häufiger als bei Männern können bei Frauen weniger eindeutige Symptome auftreten, etwa Atemnot, ein Ziehen in den Armen, unerklärliche Müdigkeit, Angstzustände, Schweißausbruch, Übelkeit oder Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch oder im Rücken. Nach schwangerschaftassoziierten Erkrankungen, peri/postpartaler Kardiomyopathie, frühzeitiger Menopause, gynäkologisch-onkologischen Erkrankungen besteht bei Frauen ein hohes geschlechtsspezifisches Risiko eine Herz-/Kreislauferkrankung zu entwickeln. Interdisziplinäre Schnittstellen mit

Gynäkologie und Endokrinologie ermöglichen individuelle geschlechtsspezifische Therapiekonzepte. Auch die kardiovaskuläre Betreuung von Transgender-PatienInnen, bei denen eine geschlechtsangleichende Hormontherapie erfolgt, bedarf besonderer Aufmerksamkeit.

Veranstaltungsdaten

Beginn: 27.10.2026 18:30

Termin-Ende: 27.10.2026 20:00

Anmeldungsende: 27.10.2026

Einzelpreis: Frei

Veranstaltungs-Nr.: 4907

Referenten: Dr. med. K. Schaudig
Dr. med. A. Schwenkhagen

Ort: Onlinefortbildung

Onlinefortbildung

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